Der Tropfen – Ein Roadmovie

Das Fass ist voll. Rainer ist der letzte Tropfen.

Das Fass ist voll. Rainer ist der letzte Tropfen.

Rainer nimmt sein Leben als eine Kette von Demütigungen wahr. 1989 zum Leben angesetzt, mit fertiger Ausbildung, Aussicht auf Arbeit und Freundin im Schlepptau, wird sein vorgezeichneter Weg durch die Wende jäh unterbrochen. Seitdem hängt er in seinem Heimatort in Thüringen fest, pflegt aufopferungsvoll seine bettlägerige Mutter und lebt von Stütze oder Minijobs. Rainer wollte ein geordnetes Leben, eine überschaubare Welt und findet Chaos und Ausweglosigkeit. Er fühlt, dass man die Welt nur in einem Fanal zur Ordnung rufen kann und beschließt, eine Bombe zu bauen, um ein Zeichen zu setzen. Diese verstaut er im Koffer seines Mopeds, mit dem er für den örtlichen Mc-Döner-Pizza-Laden Pizzen ausliefert. Er macht sich über verschiedene Städte auf den Weg nach Berlin. Auf dieser Fahrt begegnet Rainer seiner eigenen Geschichte. Schließlich kommt er nach Berlin und verliebt sich in eine junge Frau, in der er alles das sieht, was er gesucht hat: ein geordnetes Leben! Doch als es zu einem gewaltigen Missverständnis kommt, wird er wieder aus der Bahn geworfen, das Fass läuft endgültig über. Er macht die Bombe scharf und fährt sie mit dem Moped zum Brandenburger Tor, wo gerade die alljährliche Silvesterparty beginnt …

06.03.2014
Label
Eye See Movies
FSK
FSK 12
Laufzeit
111 Min.
Presse-Zitate
  • „Trotz seines geringes Budgets ist DER TROPFEN – Ein Roadmovie ein atmosphärisch gelungenes, überzeugend besetztes und zum Ende immer mehr Fahrt aufnehmendes Drama…“ (Kino-Zeit)
  • „Eine rund Ensembleleistung, die auch erzählt, dass wenn das Erzählen ernst genommen wird, heute mit ganz bescheidenen Mitteln und etwas Crowd-Funding dazu, eine individuelle Geschichte aus der deutschen Gegenwart beachtenswert auf die Leinwand gebracht werden kann“ (Filmjournalisten)
  • „…ist Matthias Kubusch und Robert von Wroblewsky ein feinsinniger, ein Teilen berückender Film gelungen, der bis in die kleinsten Rollen großartig und prominent besetzt ist.“ (KULTUR-EXTRA)
  • „Robert von Wroblewsky und Matthias Kubusch inszenieren den Plattenbaumief todernst. Die Odyssee eines Gescheiterten, der auf seinem Moped haltlos durch ein Deutschland schlingert, das er nicht versteht.“ (Süddeutsche Zeitung)
  • „Mir erschien der Film wie eine späte ostedeutsche Antwort auf den Frühen Italo-Western. Buch, Regie, Besetzung: Naheliegend und doch so fern im deutschen Kinowesen, wo Schwere oft mit Tiefe verwechselt wird“ (Ilja Richter, Schauspieler/Autor nach der Premiereim Berliner Kino Babylon am 6. März 2014)
Regie
Matthias Kubusch, Robert von Wroblewsky
Schlagworte
Der Tropfen, neues deutsches Kino, Wende, Bombe, Berlin
Untertitel
Englisch,Französisch,Polnisch
Ähnliches

Good Bye, Lenin!; Der Himmel über Berlin; Fargo; Distanz; The Man Who Wasn’t There

Verkaufsargumente
  • Sozialdrama voll stillem, absurdem Humor
  • finanziert durch eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne
  • mit Jazz-Sängerin Pascal von Wroblewsky (Sophie Scholl – Die letzten Tage)
Copyright
(c) SchauHausKollektiv
Artikelnummer
KI0008
EAN
1000000000008